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Majoran (Origanum majorana)

Majoran

Majoran gehört zu den typischen Mittelmeergewürzen, dabei kommt es ursprünglich aus Asien. Die Gewürzpflanze kann bis zu 60 cm hoch werden, bekommt ab Juli recht unscheinbare Blüten und gehört zur Familie der Dost-Pflanzen.

Wenn Sie Majoran im Topf kaufen, topfen Sie die Pflanze am besten gleich in einen größeren Kübel mit einer Mindestgröße von 25 cm Durchmesser um. Verwenden Sie dafür die torffreie Spezialerde für Kräuter: NeudoHum Aussaat- und KräuterErde.

Verwendungsmöglichkeiten

Majoran besitzt eine enge Verwandtschaft zu Oregano, das auch als Wildes Majoran bezeichnet wird. Während Oregano eher das typische Pizzagewürz ist, passt Majoran vor allem zu kräftigen Gerichten.

Majoran ist sehr würzig und hat einen hohen Anteil an ätherischen Ölen. Die Blätter können Sie frisch oder getrocknet zum Würzen von Kartoffelgerichten, Suppen, Soßen, Hülsenfrüchten und Würsten verwenden. Majoran ist auch als Kuttelkraut, Bratenkräutel oder Wurstkraut bekannt.

Als Heilkraut hilft ein Tee aus frischen Triebspitzen bei Magen-Darm-Beschwerden, Blähungen und Kopfschmerzen. Ein Badezusatz wirkt es krampflösend und bei Rheuma wohltuend. Außerdem fördert getrockneter Majoran im Kräuterkissen das Einschlafen.

Majoran lässt sich gut trocknen oder auch einfrieren.

Standort & Pflege

Majoran

Stellen Sie Ihren Majoran möglichst sonnig und windgeschützt. Der Wasserbedarf ist normal, wobei Sie Staunässe vermeiden sollten. Verwenden Sie kalkhaltiges Gießwasser, dann entwickeln sich die Pflanzen besonders gut.

Säen Sie Majoran als Samen an einem hellen Fensterplatz bei 18-20° C in Töpfe. Der beste Zeitpunkt zur Aussaat ist der März. Die Saat wird leicht mit Erde bedeckt und immer schön feucht gehalten, aber nicht zu nass. Die Sämlinge pflanzen Sie ab Mitte Mai in Ihre Balkonkübel oder Kästen.

Majoran braucht alle zwei Wochen BioTrissol Plus KräuterDünger oder alle acht Wochen Azet DüngeSticks für Kräuter.

Geerntet werden bei Majoran nur die Triebspitzen. Schneiden Sie sie vor und während der Blüte ab, dann ist die Würzkraft am größten. Im Winter benötigen mehrjährige Sorten eine Abdeckung aus Zweigen oder Stroh. Entfernen Sie vor dem Frost zu lange Triebe.

Typische Probleme und Krankheiten