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Wir helfen euch bei allem rund um eure kleine, grüne Oase. Mit unseren tipps holt ihr euch den urban Jungle in euer Zimmer.
Inspirationen auf euren Lieblingskanälen


Was ist jetzt los im Zimmer?
Während es draußen früh dunkel wird und der Garten schläft, bleibt es im Wohnzimmer grün. Auch wenn viele Zimmerpflanzen im Winter in eine Ruhephase übergehen, brauchen sie jetzt besondere Aufmerksamkeit. Lichtmangel, trockene Heizungsluft und zu viel Gießen zählen zu den häufigsten Winterproblemen doch mit ein paar einfachen Handgriffen kommen deine Pflanzen gesund und stressfrei durch die kalte Jahreszeit.
Weniger Gießen, mehr beobachten
Im Dezember solltest du beim Gießen besonders achtsam sein. Viele Pflanzen verbrauchen jetzt deutlich weniger Wasser, da das Wachstum durch das fehlende Licht stark zurückgeht. Gieße deshalb nur, wenn die Erde wirklich trocken ist, am besten mit der Fingerprobe prüfen. Staunässe ist jetzt gefährlicher als Trockenheit und kann zu Wurzelfäule führen. Besonders Pflanzen mit dicken Blättern oder Wurzelspeichern (z. B. Zamioculcas, Sansevieria, Sukkulenten) brauchen jetzt nur sehr wenig Wasser.
Licht optimal nutzen
Die wenigen Sonnenstunden im Winter reichen oft nicht aus – besonders für lichtliebende Arten wie Ficus, Gummibaum, Monstera oder Zimmerpalmen. Platziere sie möglichst nah am Fenster, idealerweise an einer Süd- oder Westseite. Achte dabei auf zugluftfreie, nicht überheizte Plätze. Drehe die Töpfe regelmäßig, damit alle Seiten Licht abbekommen. Wenn du dunklere Räume oder viele Pflanzen hast, lohnt sich eine Pflanzenlampe mit Tageslichtspektrum, um Lichtmangel vorzubeugen.
Heizungsluft? Luftfeuchtigkeit erhöhen
Warme, trockene Heizungsluft ist für viele tropische Pflanzen ein echter Stressfaktor. Braune Blattspitzen, trockene Ränder oder eingerollte Blätter sind oft ein Zeichen für zu geringe Luftfeuchtigkeit. Schaffe Abhilfe durch:
Wasserschalen auf der Heizung
Regelmäßiges Besprühen mit kalkfreiem Wasser
Gruppieren der Pflanzen (erhöht die lokale Luftfeuchtigkeit)
Besonders empfindlich reagieren Farne, Calathea, Maranta und andere tropische Arten profitieren stark von einem feuchteren Mikroklima.
Orchideen in Ruhephase
Viele Orchideen, vor allem Phalaenopsis, befinden sich im Dezember in der Ruhephase. Gieße sie nur alle 10–14 Tage und achte darauf, dass kein Wasser in den Blattachseln stehen bleibt, denn das kann Fäulnis verursachen. Gedüngt wird kaum bis gar nicht, nur maximal einmal im Monat sehr schwach, falls sich neue Blätter oder Triebe zeigen. Triebe kannst du bis knapp oberhalb eines „schlafenden Auges“ zurückschneiden, manchmal blühen sie im Winter erneut, wenn der Standort hell genug ist.
Schädlingskontrolle nicht vergessen
Trockene Luft und warme Räume begünstigen Spinnmilben, Schildläuse und Trauermücken. Kontrolliere regelmäßig Blattunterseiten und Neuaustriebe. Achte auf feine Gespinste, klebrige Stellen oder helle Punkte auf den Blättern. Bei ersten Anzeichen kannst du mit natürlichen Pflanzenschutzmitteln oder Pflanzenstärkungsmitteln gegensteuern. Auch Gelbtafeln helfen, fliegende Schädlinge wie Trauermücken im Blick zu behalten.
Auch wenn das Wachstum pausiert: Deine Zimmerpflanzen leben weiter. Weniger Wasser, kaum Dünger, dafür mehr Licht, Luftfeuchtigkeit und regelmäßige Kontrollen – das ist jetzt der Schlüssel zu gesunden Pflanzen. So bleibt dein grünes Zuhause ein wohltuender Kontrast zur grauen Jahreszeit – und im neuen Jahr starten deine Pflanzen mit neuer Kraft durch.

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