






Maikäfer am Rhododendron bekämpfen
Sammle erwachsene Maikäfer einfach vom Rhododendron ab.
Untersuche die Engerlinge, die du entdeckst hast, auf deren Größe: Engerlinge, die ausgestreckt kleiner als 1,5cm sind, bekämpfst du mit den nützlichen HM-Nematoden. Größere Engerlinge kannst du leider nicht mehr mit den HM-Nematoden bekämpfen. Mehr zu den Nematoden findest du unten.
Setze die HM-Nematoden im Juli/August ein.


Tipp: So bekämpft ihr Maikäfer am Rhododendron mit Nützlingen
Maikäfer am Rhododendron werden mit HM-Nematoden (Heterorhabditis) bekämpft. Der mikroskopisch kleine Nützling parasitiert Larven und Puppen. Nematoden kommen in Tonmehl per Post.
Löse das Tonmehl mit den Nützlingen in Wasser auf und gieße die Nematoden-Lösung auf die vom Maikäfer befallenen Flächen. Halte die Erde feucht.
Alle unsere nützlichen Insekten sind unbedenklich für Mensch, Haustier und Pflanze.
Du kannst HM-Nematoden einsetzen, solange der Boden wärmer als 12°C ist. Wiederhole die Anwendung der Nützlinge gegen Maikäfer für nachhaltigen Erfolg im nächsten Jahr. Es werden ausschließlich die Larven und Puppen bekämpft.
Maikäfer am Rhododendron richtig erkennen und vorbeugen

Den Befall richtig erkennen
Die Blätter deines Rhododendrons haben Löcher.
Im Boden fressen Larven an den Wurzeln.
Du findest rund um den Rhododendron etwa 2 cm große, braune tagaktive Käfer.
Dass es Maikäfer sind, erkennt man an den gefächerten Fühlern und weißen, dreieckigen Flecken an den Körperseiten.
Maikäfer haben einen Entwicklungszyklus, der mehrere Jahre dauert. Die Larven (Engerlinge) bleiben durchschnittlich vier Jahre im Boden und schädigen dort den Rhododendron durch Fraß an den Wurzeln.
Die Engerlinge des Maikäfers sind leicht zu verwechseln mit den Larven des Rosenkäfers. Unterscheiden kann man die Larven anhand ihrer Fortbewegung: Die Larven des Rosenkäfers legen sich auf glattem Untergrund auf den Rücken, die Larven des Maikäfers auf den Bauch.
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Das könnt ihr zur Vorbeugung tun
Lege im Mai und Juni dort, wo es möglich ist, das SchädlingsschutzNetz aus. Denn dann wollen die Käfer ihre Eier in den Boden ablegen. Das Netz verhindert das.
Fördere natürliche Fressfeinde. Dazu zählen Grünspechte, Amseln und Fledermäuse. Vogelnistkästen helfen dabei.

